Organfett

Fett ist nicht gleich Fett. Denn besonders das Fett, das sich am Bauch entwickelt ist nicht gut. Dieses Fett ist auch ein Grund für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wie weit die Organe vom Fett betroffen sind, ist schwer herauszufinden.

Viel Bauch ist ein großes Risiko

Obwohl längst bekannt ist, dass Organfett die Gesundheit gefährdet, gibt es immer noch Menschen, die sich nicht an die Empfehlung einer gesunden Lebensweise halten. Doch je stärker der Bauch ist, desto mehr Fett bildet sich an den Organen. Mit einer Analyse des Fetts finden die Mediziner heraus, ob das Fett riskant ist. Die ungleichmäßige Fettverteilung ist auch eindeutig erkennbar. Die Betroffenen haben einen schlanken Körper und nur der Bauch ist verhältnismäßig füllig. Der Fettanteil und die Verteilung sind ausschlaggebend. Sehr schwierig wird es, wenn das Fett der Organe gespeichert wird. Denn ein hoher Anteil an Organfett ist dafür verantwortlich, dass sich sogar der Blutdruck erhöht. Die Betroffenen leiden an Herz- und Kreislauf-Beschwerden und Diabetes.

Das Organfett ist stoffwechselaktiv

Das Organfett ist sehr aktiv und hier liegt auch das Problem. Die Mediziner nennen den Vorgang stoffwechselaktiv. Diese Eigenschaft ist sehr schädlich. Denn im Gegensatz zu den anderen Fettarten stellt das Organfett einige Hundert 200 Botenstoffe her. Diese setzen im Körper die unterschiedlichsten Vorgänge in Bewegung. Im schlimmsten Fall entwickeln sich Krankheiten. Hier ist die erste Maßnahme, die jeder selbst treffen kann, den Bauch und die Taille zu messen. Denn es gibt Tabellen, da lässt sich nachsehen, ob die Werte noch im Normalbereich liegen.

Den Umfang messen

Ein einfaches Maßband ist ein hilfreiches Utensil, um mehr über das Organfett herauszufinden. Um den Wert richtig zu ermitteln, ist auf Höhe des Bauchnabels der Umfang des Bauchs zu messen. Der Wert, der für Männer bedenklich ist, beginnt bei einem Umfang des Bauchs von 94 Zentimetern. Bei Frauen liegt die kritische Grenze schon bei 80 Zentimetern. Stellen Frauen bei sich einen Umfang von 88 Zentimetern fest, dann besteht ein hohes Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen. Eine starke Tendenz für einen Herzinfarkt haben Männer, wenn ihr Bauchumfang mehr als 102 Zentimeter beträgt. Diese Angaben der Werte sind dazu da, um herauszufinden, ob ein Risiko zum Herzinfarkt besteht. Die Zahlen bedeuten nicht, dass es zu einem Infarkt kommen wird. Zudem unterscheiden sich die Menschen auch in ihrem Körperbau und ihrer Statur.

Die technische Methode

Wenn das Maßband nicht mehr ausreicht, dann kommt eine technische Analyse zum Einsatz. Die Bio-Impedanz-Analyse errechnet die feste Masse. Dazu gehören die Knochen und Muskeln, aber auch das Wasser und Fett im Körper. Mit einer speziellen Waage kann jeder zu Hause überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Doch auch in Krankenhäusern gibt es ähnliche Geräte. Die Technik ist mittlerweile sehr ausgereift. Das Messen funktioniert einfach und schnell. Trotzdem sind die Werte erschreckend genau und präzise. Jedoch ist gerade in dem Bereich der Ernährung wichtig, wo die Probleme liegen. Denn ein Fehlverhalten kann sich enorm auf das Herz-Kreislauf-System auswirken.

Immerhin wissen die Patienten nach den Messungen genau, wie hoch ihr Körperfett ist, allerdings ohne Organfett. Die Patienten erhalten eine Tendenz, ob die Gesundheit leicht oder stark gefährdet ist. Der Bauchumfang gibt reichlich Aufschluss über die vorhandene Menge an Organfett. Personen ohne Bauchansatz sind kaum von einem hohen Fettanteil um die inneren Organe betroffen.

Wer herausfinden möchte, wie viel Fett im Bauchraum ist, der muss sich einer teuren Untersuchung hingeben. Denn nur durch eine Ultraschalluntersuchung wird das Organfett nicht sichtbar. Jedoch können auch die Organe Fett lagern. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Fettleber. Das Entgiftungsorgan enthält Fett, weil die Betroffenen viel Alkohol trinken, sich kalorien- und kohlenhydratreich ernähren oder Diabetes haben. Die Fettablagerungen kann der Ultraschall als hellere Strukturen verdeutlichen. Durch Ultraschall ist auch erkennbar ist, wie die Gefäßwände aussehen. Auf die Art wird eine Verkalkung erkannt. Wer abnehmen will, der wird das Fett am Bauch schnell wieder los. Wobei etwas Ehrgeiz dazu gehört. Da sich die Fettverteilung bei Frauen und Männern unterscheidet, nehmen die Frauen und Männer auch an den verschiedenen Stellen ab.

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